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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Grüne Helmstedt

Aus dem Landtag: Landesstraßenbauprogramm 2026

Pressemitteilung

Tamina Reinecke: „Sanierung statt Verschleiß – das zahlt sich auch im Landkreis Helmstedt aus

Mit dem Landesstraßenbauprogramm 2026 startet das Land Niedersachsen die bislang größte Sanierungsoffensive für Landesstraßen, Brücken und Radwege. 170 Millionen Euro fließen in den Erhalt der Infrastruktur – rund 40 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Landtagsabgeordnete Tamina Reinecke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) begrüßt den klaren Schwerpunkt auf Substanzerhalt: „Unsere Infrastruktur wurde über Jahre auf Verschleiß gefahren. Das neue Bauprogramm setzt endlich den richtigen Fokus: Sanieren statt weiter reparieren.“

Konkrete Maßnahmen im Landkreis Helmstedt

Auch im Landkreis Helmstedt sind mehrere Maßnahmen vorgesehen. Dazu zählen unter anderem:

  • L 644 – Ortsdurchfahrt Helmstedt (0,699 km)
  • L 647 – Bauwerk in Bahrdorf, Wasserlauf Lapau
  • L 633 – Abschnitt Scheppau–Rieseberg (2,258 km)
  • L 644 – Abschnitt Süpplingenburg–Emmerstedt (2,951 km)

Damit werden zentrale Verbindungen zwischen den Kommunen ertüchtigt und Ortsdurchfahrten spürbar verbessert. „Gute Straßen sind keine Selbstverständlichkeit. Sie entscheiden darüber, ob Menschen sicher zur Arbeit kommen, Busse zuverlässig fahren und der Wirtschaftsverkehr funktioniert. Gerade im ländlichen Raum wie bei uns im Landkreis Helmstedt ist das elementar“, so Reinecke.

Radverkehr wird mitgedacht

Mit 26,5 Millionen Euro fließen zudem erhebliche Mittel in das Radwegenetz. Künftig sollen Straßensanierungen systematisch genutzt werden, um Radwege mitzuerneuern oder zu verbessern. „Wer Straßen saniert, muss den Radverkehr gleich mitdenken. Das ist effizient und stärkt klimafreundliche Mobilität im Alltag – auch bei uns im Landkreis.“

Mehr Spielraum und bessere Ausstattung

Neben 115 Millionen Euro aus dem Kernhaushalt stehen 45 Millionen Euro aus Sondermitteln sowie eine Ausgabereserve von 10 Millionen Euro zur Verfügung. Zudem werden Straßenmeistereien landesweit gestärkt – bis 2035 mit rund 75 Millionen Euro für Standorte und Fuhrpark. Reinecke abschließend: „Eine leistungsfähige Infrastruktur ist keine Frage von Prestigeprojekten, sondern von Verlässlichkeit im Alltag. Das Bauprogramm 2026 setzt genau dort an – und das ist auch für den Landkreis Helmstedt eine gute Nachricht.“



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