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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Grüne Helmstedt

Aus dem Landtag: Bushaltestellen in Rickensdorf und Süpplingen werden barrierefrei ausgebaut

Pressemitteilung

Tamina Reinecke: „Mobilität entscheidet darüber, wer am Alltag teilnehmen kann – und wer nicht“

Helmstedt. In Rickensdorf und Süpplingen werden zwei Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Das Land Niedersachsen fördert die Maßnahmen über das ÖPNV-Jahresprogramm mit jeweils 75 Prozent der förderfähigen Kosten.

In Rickensdorf werden 142.741 Euro in den Ausbau der Haltestelle „Dorf“ investiert. In Süpplingen fließen 176.428 Euro Landesmittel in die Haltestelle „Süpplingen, Schule“ an der Helmstedter Straße (B 1). Für Tamina Reinecke, Landtagsabgeordnete für den Landkreis Helmstedt, ist das weit mehr als eine bauliche Maßnahme: „Mobilität entscheidet darüber, ob Menschen selbstständig leben können. Eine Haltestelle ist kein Detail – sie ist der Zugang zu allem, was unseren Alltag ausmacht.“

Gerade für Mütter mit Kinderwagen, ältere Menschen oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen seien hohe Bordsteine, fehlende Aufstellflächen oder unübersichtliche Verkehrssituationen reale Hürden. „Wer nicht mobil ist, kommt nicht zum Supermarkt, nicht zur Arztpraxis und oft nicht einmal zu Freundinnen und Freunden. Diese Ungerechtigkeit wollen wir abbauen. Barrierefreie Haltestellen schaffen Teilhabe, ganz konkret und direkt vor der Haustür. Besonders an stark befahrenen Straßen wie der B 1 in Süpplingen ist Sicherheit entscheidend. Dort zeigt sich, ob öffentlicher Nahverkehr im Alltag wirklich verlässlich nutzbar ist.“

Das landesweite ÖPNV-Jahresförderprogramm umfasst 252 Projekte mit einer Landesförderung von rund 110 Millionen Euro. Insgesamt werden Investitionen von etwa 318 Millionen Euro angestoßen. Gefördert werden unter anderem der barrierefreie Ausbau von Haltestellen, Maßnahmen an Bahnhöfen und weitere Infrastrukturprojekte. Reinecke betont die Bedeutung für ländliche Regionen: „Gerade im Landkreis Helmstedt sind viele Menschen täglich auf den Bus angewiesen: Schülerinnen und Schüler genauso wie Seniorinnen und Senioren. Wenn Haltestellen Schritt für Schritt barrierefrei werden, bedeutet das mehr Selbstständigkeit und mehr Lebensqualität.“ Abschließend macht sie deutlich: „ÖPNV-Förderung darf nicht abstrakt bleiben. Sie muss vor Ort spürbar sein. Mit jedem barrierefreien Ausbau kommen wir diesem Ziel ein Stück näher.“



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